Die Haarentfernung im Gesicht – so geht’s

Ein verstärkter Haarwuchs im Gesichtsbereich kann beim männlichen Geschlecht sehr attraktiv aussehen. Von Frauen wird allerdings gerade im Bereich des Gesichts eine glatte Haut erwartet.

Bis zur Pubertät haben Mädchen im Gesicht normalerweise nur sehr feine, und kaum pigmentierte Haare, sogenannte Vellushaare. Durch hormonelle Veränderungen werden diese Härchen bei vielen jungen Frauen dicker und dunkler. Durchschnittlich verwandeln sich 45 Prozent der flaumigen Härchen in echte „Barthaare“. Auch ein zu frühes und falsches entfernen kann eine Umwandlung der Haare bewirken. Diese erscheinen im Gesicht am häufigsten an folgenden Stellen: Oberlippe, Kinn und am seitlichen Haaransatz.


Wie kann man sich die Gesichtshaare entfernen?

Im Wesentlichen existieren drei Methoden, um lästigen Haaren im Gesicht den Garaus zu machen.

1. Epilation

Bei der Epilation wird das Haar nicht nur oberflächlich entfernt, sondern entweder die Wurzel mit herausgerissen oder teilweise aufgelöst. Die großen Nachteile dieser Methoden sind der Schmerz und das erneute Nachwachsen der Haare. Zwar sprießen diese nicht schon am nächsten Tag wie nach einer Rasur, aber sie kommen definitiv nach 2-4 Wochen erneut zum Vorschein. Außerdem sollte man bedenken, dass man die Epilation immer wieder wiederholen muss, da die Haare weder verschwinden, noch der Haarwuchs eingedämmt wird. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Haare oft einwachsen und sich entzünden können.

2. Laserbehandlung

Es lassen sich nur Haarfollikel per Laser behandeln, die sich in der Wachstumsphase befinden. Der überwiegende Anteil unserer Haare befindet sich jedoch in der Ruhephase, nur rund 20 bis 30 Prozent sind am Wachsen (Anagenphase). Aus diesem Grund sind mehrere Sitzungen nötig, um eine dauerhafte Laser-Haarentfernung zu erreichen.

Dunkle Haare enthalten das Pigment (Melanin), dieses nimmt das Licht des Lasers auf, transportiert es zur Haarwurzel und gibt es in Form von Hitze dort frei. Dabei wird das Protein in der Haarzellen dauerhaft zerstört – das Haar kann mehr nachwachsen.

Die dauerhafte Haarentfernung im Gesicht um am Körper

3. Nadelepilation

Die Nadelepilation ist die einzige bekannte Methode, um Härchen ein für und alle Mal loszuwerden.  Die Wirksamkeit der Nadelepilation ist sogar vor der Stiftung Warentest bestätigt worden. Im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Methoden (allen voran Laser und IPL) wird bei der Nadelepilation die Haarwurzel mit einem Stromimpuls verödet. Dazu wird eine hauchdünne Nadel in den Haarkanal eingeführt. Dann wird für den Bruchteil einer Sekunde ein starker Stromimpuls über die Nadel an die Haarwurzel abgegeben. Die Folge: Das Haar wächst nicht mehr nach. Da die Haarwurzel angegriffen wird, ist die Methode für alle Hauttöne und Haarfarben geeignet. Somit können auch helle und ergraute Härchen für eine Behandlung in Frage. 

Genau wie bei einer Laser oder IPL-Behandlung können nur die Haare in der aktiven Wachstumsphase verödet werden. Bei der Haarentfernung mit Nadelepilation haben wir aber einmal das Problem, dass wir in einer Sitzung von ca. 1 Std. nur 600 – 900 Haare behandeln können, d.h. ist die Fläche größer, so können wir immer nur einen Teil der Fläche enthaaren und weiterhin können wir nur die Haare entfernen, die über der Haut stehen, da wir den Haarkanal sehen müssen. Leider ist immer nur ein Teil der Haare über der Haut, der größte Teil liegt darunter, ähnlich wie die Spitze eines Eisberges. Das bedeutet die Menge der Sitzungen hängt auch wieder von der Menge der Haare ab, die enthaart werden sollen.

Bei einem kostenfreien und unverbindlichem Beratungsgespräch analysieren wir Ihren Haartyp und wählen die geeignetste Haarentfernungsmethode aus. Häufig ist auch eine Mischung aus den verschiedenen Verfahren eine sinnvolle Lösung um ein permanentes Ergebnis zu erzielen.

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